Mehr Nichtraucherschutz im Saarland
17:35 | Author: Thorsten Comtesse
Der Zigarettenkonsum stellt in Deutschland das bedeutenste einzelne Gesundheitsrisiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf und Krebserkrankungen dar. Besonders Passivrauchen schadet allen- sowohl Raucher und Raucherinnen, als auch Nichtraucher und Nichtraucherinnen sind betroffen. Besonders gefährdet sind Kinder, chronisch Kranke und alte Menschen. Aus diesem Grund darf es, laut Grüner Jugend Saar, keine Aufweichung oder gar einen Wegfall des beschlossenen Nichtraucherschutzgesetz im Saarland geben. Desweiteren fordert die Grüne Jugend Saar, dass in dem bestehenden Nichtraucherschutzgesetz, welches am 15.2.08 in Kraft treten soll, zeitnah alle Ausnahmeregelungen gestrichen werden sollen und zeitgleich muss die Präventionsarbeit im Saarland deutlich verstärkt werden.

"Ein generelles Rauchverbot, ohne Ausnahmeregelung für inhabergeführte Kneipen, ist die einzige Möglichkeit, die Nichtraucher ausreichend zu schützen." so Thorsten Comtesse, Sprecher der Grünen Jugend Saar. "Die neu gegründete Initiative für ein Bürgerbegehren gegen das Nichtraucherschutzgesetz und die angestrebten Verfassungsbeschwerden sind bloß Sprachrohre der Tabaklobby, die ein längst dringend benötigtes Gesetz doch noch verhindern wollen. Es kann nicht sein, dass die Belastung der Luft durch Feinstaubpartikel in Innenräumen, in denen geraucht wird, um ein Vielfaches höher liegt als die in der Außenluft zulässigen Grenzwerte. Wir brauchen dringend ein konsequentes Nichtraucherschutzgesetz ohne Außnahmeregelungen, das Schutz vor Passivrauchen bietet und nicht im Sinne der Tabakkonzerne angelegt ist."
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